12.01.2012
Wintersport abseits der Pisten boomt – mit negativen Folgen für die alpine Wildfauna. Ein neues Modell der Universität Bern ermöglicht nun eine räumliche Vorhersage des Wildtier- Mensch-Konflikts. Am Beispiel des Birkhuhns zeigen die Forscher auf, dass zwei Drittel des Lebensraums von Aktivitäten, welche abseits der Piste stattfinden, betroffen sind. Das Modell bietet aber gleichzeitig auch eine Lösung des Konflikts an: Es ermöglicht eine sorgfältige und effiziente Planung von geeigneten Winter-Wildruhezonen.

28.07.2008

Ein gemeinsames Forschungsprojekt der Schweizerischen Vogelwarte Sempach und der Universitäten Bern und Wien beweist, was bislang nur vermutet wurde: Die bedrohten Auerhühner und Birkhühner erleiden umso mehr Stress, je intensiver ihr Lebensraum vom Wintersport genutzt wird. faunalvs druckt die Medienmitteilung1 der Vogelwarte Sempach vom 3. März 2008 ab und lässt zwei Speziallisten zu Wort kommen - den Auerhuhnexperten Pierre Mollet der Vogelwarte Sempach und Sven Wirthner, der seine Diplomarbeit im Rahmen des genannten Projektes mit Birkhühnern gemacht hat.

01.04.2007
Im Dezember 2005 wurden auf den Gemeindegebieten von Mörel, Riederalp und Termen die beiden Wildruhezonen «Wissi Driesta» und «Salzgäb» ausgeschieden, welche vom 15. Dezember bis am 30. April nur auf den Wanderwegen betreten werden dürfen. Ziel der Wildruhezonen: Die Hirsche sollen in ihrem Wintereinstandsgebiet ungestört sein und nicht von Hirschhornsuchern umher getrieben werden. Über die ersten Erfahrungen und die Pläne für weitere Wildruhezonen sprach Brigitte Wolf mit Peter Scheibler, Vorsteher der Dienststelle für Jagd, Fischerei und Wildtiere.