21.01.2011
Heute leben im gesamten Alpenbogen 40‘000 Alpensteinböcke (Capra ibex) – 14‘000 davon in der Schweiz. Die relativ gute Verbreitung lässt fast vergessen, dass die Art im 18. Jahrhundert durch eine bedingungslose Bejagung beinahe ausgerottet wurde. Nur rund 100 Tiere haben in einem italienischen Schutzgebiet, dem heutigen Nationalpark Gran Paradiso, überlebt. Diese Restpopulation war 200 Jahre später die Basis, um Wiederbesiedlungsprogramme für den gesamten Alpenbogen zu lancieren. Obwohl man damit die Art erhalten konnte, zeigt eine Studie, dass die genetische Vielfalt noch heute Spuren dieses Programms aufweist.

02.11.2006
Das Steinwild wurde Anfang des 19ten Jahrhunderts beinahe ausgerottet. Einzig im heutigen Gran Paradiso-Nationalpark in Italien überlebte eine kleine Population von weniger als 200 Tieren. Alle Schweizer Steinböcke stammen von wenigen Tieren aus dieser Population ab. In einer Studie wird nun untersucht, ob die schmale genetische Basis für die Abnahme der Populationsgrösse verantwortlich ist, welche in jüngster Zeit in gewissen Kolonien beobachtet werden kann.