04.02.2013
Am 11. März 2011 ereignete sich in Fukushima ein nuklearer Gau. Bundesrat und Parlament entschlossen sich daraufhin unter dem Titel «Energiestrategie 2050» zum schrittweisen Ausstieg aus der Atomenergie sowie zur Förderung erneuerbarer Energien. Hierzu gehört auch die Windkraft. Diese «grüne Energie» ist aber für unsere Vögel und Fledermäuse nicht ungefährlich. Insbesondere tödlich endende Kollisionen mit den Rotorblättern stellen eine grosse Gefahr dar. Im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) hat die Schweizerische Vogelwarte Sempach eine Schweizerkarte mit den potenziellen Konfliktzonen zwischen Windkraftanlagen und Vögeln erstellt. Emmanuel Revaz von der Walliser Aussenstelle der Vogelwarte stand uns hierzu Rede und Antwort.

21.01.2011
Die Schweizerische Vogelwarte Sempach entwickelt derzeit eine nationale Strategie, um das Risiko von Windkraftwerken für Vögel zu minimieren. Auf einer Schweizer Karte sollen die wichtigsten Konfliktgebiete bezeichnet werden. Emmanuel Revaz und Raphaël Arlettaz von der Walliser Aussenstelle in Salgesch präsentieren eine Vorstudie für das Wallis, weil unser Kanton von der Entwicklung der Windkraft stark betoffen ist und auf nationaler und internationaler Ebene eine wichtige Rolle für das Überleben von mehreren Vogelarten spielt.

12.08.2010
Für den Grossteil der Bevölkerung steht ausser Zweifel, dass die Windkraft - wie alle anderen erneuerbaren Energien - unseren Planeten vor der Klimaerwärmung schützen. Darum sind Unternehmen, welche auf diesem Gebiet arbeiten, auch felsenfest davon überzeugt, etwas Gutes zu tun. Aber immer öfter werden Stimmen laut, welche sich um die Landschaft oder um Vögel und Fledermäuse, welche Opfer der Rotoren werden, Sorgen machen. Die Bedenken gegenüber Windparks kommen oft von denselben Umweltorganisationen, welche sich gleichzeitig gegen die Atomkraft aussprechen. Was also wollen die «Grünen»?