04.02.2013
Im Winter 2011/12 hat die Abteilung Naturschutzbiologie der Universität Bern in Zusammenarbeit mit in- und ausländischen Institutionen die Entwicklung eines Überwachungssystems für die grossen Säugetiere lanciert. Das Modell soll kostengünstig und grossflächig umfassende Beobachtungen zur Demografie von Grossraubtieren und wildlebenden Huftieren ermöglichen. Insbesondere sollen die Raum-Zeit-Beziehungen zwischen den Prädatoren und ihren Beutetieren untersucht werden. Erste Tests im Gelände wurden letzten Winter im Wallis durchgeführt. Auf der Basis der ersten Resultate wird die Methode im Laufe des Winters 2012/13 weiterentwickelt. Das Endziel besteht darin, den Wildtierbeauftragten Werkzeuge für die verlässliche Überwachung der Bestände und die statistischen Auswertung der Daten in die Hand zu geben. Dabei sollen neuste wissenschaftliche Erkenntnisse berücksichtigt werden. Lange Zeit vernachlässigt, bildet zum Beispiel die Wahrscheinlichkeit, mit welcher eine Tierart entdeckt werden kann, einen integralen Bestandteil moderner Modelle.

04.02.2013
Krebse sind wenig bekannte Bewohner unserer Gewässer, von denen kaum jemand spricht. Dabei verdienen sie sehr wohl unsere Beachtung; denn sie kommen nur in naturnahen und sauberen Bächen, Flüssen, Teichen und Seen vor und sind deshalb ein hervorragender Indikator für ökologisch intakte Gewässer.